Low Carb Lebkuchen

MiriamAllgemein, Rezepte, WeihnachtenKommentar schreiben

Low Carb Lebkuchen

Wir sind schon wieder mittendrin, in der Weihnachtszeit – und was wäre die ohne Lebkuchen? Ich habe mich also drangesetzt, und hab mal eine Low Carb-Variante zusammengebastelt. Und es ist so gut geworden, dass sogar meine Kollegen, die sonst nur die Versionen mit Zucker und Mehl essen, begeistert waren. Aber genug geschwätzt, kommen wir zum Wichtigen.

Die Zutaten für Low Carb Lebkuchen

Für die Lebkuchen:
6 Eier
1 Prise Salz
400g gemahlene Mandeln
3 EL Haselnusskernöl (alternativ Macadamiaöl)
3-4 EL Erythrit (nach Geschmack)
1 EL Lebkuchengewürz
1 TL Zimt

Für die Glasur:
200g hochprozentige Schokolade (ich hatte 99%ige)
2g Glycin (oder andere Süße nach Geschmack)
Vanille nach Geschmack

Ergibt bei 48 Lebkuchen pro Stück: 1,4g Kohlenhydrate; 8,1g Fett und 3,6g Eiweiß (Skaldeman-Ratio: 1,62)

Die Zubereitung der Low Carb Lebkuchen

Die Eier trennen, das Eiweiß mit einer Prise Salz zu Eischnee schlagen. Dann die gemahlenen Mandeln unterheben. Das Eigelb zur Masse dazugeben. Die drei Esslöffel Haselnusskernöl, das Erythrit und die Gewürze ebenfalls einrühren und alles gut vermengen.

Den Backofen bei Umluft auf 160 Grad vorheizen. Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtem Blech gleichmäßig verteilen, ca 1cm dick. Für ca 30 Minuten backen. Wenn der Teig goldbraun ist, kurz die Stäbchenprobe machen und, wenn nichts hängen bleibt, aus dem Ofen nehmen.

Den Teig entweder mit einem Glas in der typischen runden Form ausstechen, oder in jede andere beliebige Form schneiden. Die Stückchen etwas auseinander schieben, damit sie besser auskühlen.

Die Glasur

In einem Wasserbad die Schokolade schmelzen. Wer mag, süßt sie noch etwas. Ich nutze dafür gerne die kristalline Aminosäure Glycin. Sie hat nicht die Süßkraft von Erythrit, aber auch nicht den kühlen Nachgeschmack. In kleinen Mengen ist sie wunderbar zum süßen geeignet. Wenn es zuviel wird, scheint sie einen eigenwilligen Eigengeschmack zu entwickeln, weshalb sie sich nicht an sich zum backen eignet. Des Weiteren lässt sich die Glasur je nach Geschmack noch mit Vanille oder anderen Weihnachtsgewürzen verfeinern. Ich habe für den Lebkuchen lediglich die hochprozentige Schokolade mit etwas Glycin gesüßt. Ich liebe den Kontrast zwischen der herben Schokolade und den Gewürzen im Teig.

Dann einfach die Lebkuchen mit der flüssigen Schokolade einpinseln. Ganz, oder nur eine Ecke, oder mit einem Muster – da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Und dann: Genießen. Mit einem heißen Kakao oder Kaffee. Oder im Büro während des Meetings. Hebt die Stimmung noch einmal zusätzlich und versetzt die Kollegen in Erstaunen, dass Gesundes so lecker sein kann…

Du möchtest noch mehr Plätzchen backen? Dann probiere doch mal das Rezept für die Spitzbuben, oder die Mandelmohn-Plätzchen.

In dem Sinne: Ich wünsche dir eine fröhliche Adventszeit!

Über den Autor

Miriam

Facebook

Ich heiße Miriam Hoffbauer, bin Jahrgang ’78 und ernähre mich seit Dezember 2014 kohlenhydratarm. Auf ketoVida teile ich meine Erfahrungen mit der ketogenen Ernährung und wie diese auch dir auf dem Weg zu einem gesunden und schlanken Leben helfen kann.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.