Cocos-Chia-Mohn-Porridge

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Cocos-Chia-Mohn-Porridge

Es ist leicht, lecker und hält lange satt: das Cocos-Chia-Mohn-Porridge. Es ist eine tolle Quelle für Ballaststoffe, ohne zu belasten. Dazu kommen viele wertvolle Vitamine. Mehr dazu unter dem Rezept. Mohn: Ich liebe diese kleinen schwarzen Perlen, nicht nur wegen des Geschmacks. Gerade in Kombi mit Cocos und Vanille ein Leckerbissen, der den Sommer zumindest auf die Zunge bringt. Und es passt wunderbar in meine Reihe der Porridge-Rezepte im Blog.

Zutaten Cocos-Chia-Mohn-Porridge

150ml Kokosmilch
30g Kokosraspeln
20g Chia
3EL Mohn
10g Kollagen
Optional:
1 rohes Ei
Vanille
Zimt

Ergibt zusammen (mit Ei): 41,6g Fett; 8,4g Kohlenhydrate; 27,3g Eiweiß (Skaldeman-Ratio 1,16)

Zubereitung des Cocos-Chia-Mohn-Porridge

Die Kokosmilch in einen Topf geben und erwärmen. Dann kommen die Kokosraspeln und Chia sowie Vanille nach Geschmack dazu. Warten, bis die Chiasamen gut gequollen sind. Jetzt den Mohn und das Kollagen einrühren. Vom Herd nehmen und auf Wunsch noch ein rohes Bio-Ei unterrühren. Das rohe Ei erhöht den Nährwert noch einmal deutlich und sorgt für Cremigkeit, da ich dieses Mal nur die dünne Cocosmilch benutzt habe.

Cocos-Chia-Mohn-Porridge alsVitamin- und Mineralienquelle

B-Vitamine

Die Zutaten bringen unterschiedliche Mengen an B-Vitaminen mit, vor allem B2, Niacinäquivalent (B3), B6.

Niacinäquivalent ist die Bezeichnung für Niacin (B3). Das umfasst die wasserlöslichen Vitamine Nicotinsäureamid und Nicotinsäure. Diese können im Körper ineinander umgewandelt werden. Der Gehalt der beiden wird in Niacinäquivalenten angegeben, um eine Vergleichbarkeit zu ermöglichen. 1 mg Niacin entspricht 1 mg Niacin-Äquivalent bzw. 60 mg Tryptophan.

Niacin ist wichtig für den Ab- und Aufbau von Fettsäuren, Kohlenhydraten und Aminosäuren. Auch spielt es eine Rolle im Cholesterin-Stoffwechsel. Darüber wird es für die Verdauung und die Kontrolle des Blutzuckers benötigt. Es wird für die Hormonbildung in den Gonaden (Keimdrüsen), den Nebennieren und der Schilddrüse benötigt. Darüber hinaus ist es ein wichtiger Bestandteil der Haut und die Durchblutung.

Vitamin E

Sowohl Chia als auch Mohn liefern Vitamin E. Vitamin E ist ein Sammelbegriff für fettlösliche Substanzen, die vom Körper nicht selbst produziert werden können. Deshalb müssen diese über Nüsse oder Samen zugeführt werden. Wird über einen längeren Zeitraum zu wenig Vitamin E aufgenommen, kommt es zu einem Mangel. Der kann sich in Verdauungsstörungen, Konzentrationsschwäche und erhöhte Infektanfälligkeit zeigen. Vitamin E ist ein Antioxidanz. Es stellt somit im Körper einen wichtigen Radikalfänger dar. Freie Radikale sind aggressive Verbindungen, die durch chemische Reaktionen, Stress, Rauchen oder zuviel Sonnenstrahlung entstehen. Sie greifen Eiweiße, Zellstruktur und auch die DNA an. Vitamin E wirkt zellschützend und kann helfen, Alterungsprozesse zu verlangsamen und vor Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen.

Calcium

Ungefähr 99 Prozent des körpereigenen Calciums sind in den Knochen gespeichert, es ist aber auch in den Zellen (speziell den Muskelzellen) und im Blut enthalten. Der Körper ist auf Calcium angewiesen für die Bildung von Knochen und Zähnen, Muskelkontraktionen, die Blutgerinnung, einen geregelt Herzrhythmus und wird für die Funktion vieler Enzyme benötigt.

Kalium

Kalium ist sehr wichtig für die Zellfunktion und kommt auch fast ausschließlich im Inneren der Zellen vor. Es wird vor allem für die Energieproduktion benötigt. Zusammen mit Phosphat und Proteinen sorgt es für den osmotischen Druck in den Zellen. Kalium wird für die Regulation des Wasser-Elektrolyt-Haushaltes benötigt. Es regelt auch das Gleichgewicht von Säuren und Basen. Die Funktionen von Herz- und Kreislauf, Nervenreizen, Muskelkontraktionen, Nieren und Enzymen sind abhängig von Kalium.

Magnesium

Magnesium ist für den gesunden Knochenaufbau und gesunde Zähne essentiell. Darüber hinaus wird Magnesium hauptsächlich für die Funktion von Herz- und Skelettmuskeln benötigt. Es ist an rund einer Vielzahl von Enzymreaktionen beteiligt und spielt auch eine wichtige Rolle im Stoffwechsel Makronährstoffe (Kohlenhydrate, Eiweiße, Fette) sowie bei der Zellteilung.
Magnesium hat eine Schlüsselrolle bei der gesunden Funktion von Herz und Kreislauf, es ist weiter an der Zusammenarbeit von Muskel- und Nervenzellen beteiligt und damit für das gesamte Nervensystem wichtig. Es dämpft z.B. die Erregbarkeit von Nerven und Muskeln. Gerade vor dem Schlafengehen ein effizientes Mittel, um ruhig zu werden. Magnesium wird im Dünndarm aufgenommen, wobei die Aufnahme von Magnesium durch Kalzium deutlich verbessert wird.

Über den Autor

Miriam

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Ich heiße Miriam Hoffbauer, bin Jahrgang ’78 und ernähre mich seit Dezember 2014 kohlenhydratarm. Auf ketoVida teile ich meine Erfahrungen mit der ketogenen Ernährung und wie diese auch dir auf dem Weg zu einem gesunden und schlanken Leben helfen kann.

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